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Internationaler Wettbewerb

Traum und Trauma

ARRI-Kino

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Ergin Çavuşoğlu, „And I Awoke“, 2012, HD, 4 Min. 10 Sek., Courtesy John Hansard Gallery, Southampton

Ergin Çavuşoğlu, And I Awoke

(GBR 2012, HD, 4 Min. 10 Sek., keine Dialoge)

Deutschlandpremiere

And I Awoke nimmt Bezug aufdie finale Traumszene in Leo Tolstois „Ein Geständnis“. Im Traum sieht Tolstoi seinen Körper, auf einem Bett liegend, in Drähten verfangen, und, wie er schreibt, im „unendlichen Raum“ aufgehängt. Der innere Kampf und die Hilflosigkeit zwingen ihn, der Schwerkraft zu widerstehen. „Und es schien, als ob jemand zu mir sagte: ‚Sehen Sie, Sie erinnern sich.’ Und ich erwachte.“

Ergin Çavuşoğlu, geboren 1968 in Bulgarien, studierte in Sofia, Istanbul, London und an der University of Portsmouth. Er lebt in London. Teilnahme an der Biennale di Venezia, 2003, und an der Manifesta, 2010. Einzelausstellungen seit 2004 u.a. Ludwig Forum für Internationale Kunst, Aachen; RAMPA, Istanbul; PEER, London; Kunstverein Freiburg; John Hansard Gallery, Southampton.

 

 

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Mauricio Sanhueza Granda, „Calico“, 2012, HD, 3 Min. 39 Sek

Mauricio Sanhueza Granda, Calico

(PER 2012, HD, 3 Min. 39 Sek., keine Dialoge)

Deutschlandpremiere

Seit vielen Jahren ist einiges über Träume und ihren Einfluss auf unser Leben gesagt worden, weil sie in vielen Kulturen dazu dienen, die Zukunft vorherzusagen und meist auch, um die Gegenwart zu erklären. Der vollständig in Peru gedrehte Film Calico zeigt, ausgehend vom Mythos des Perseus, den Protagonisten auf der Suche nach einem Schlüssel zu seinem traurigen Schicksal.

Mauricio Sanhueza Granda, studierte an den Universitäten von San Marcos und Lima und an der School of Visual Arts Corriente, Alterna. Preisträger des Magmart VII International Video Festival, Neapel, 2012. Teilnahme am Babel International Video Festival, Peru 2012, und der Biennale der Kunstgrafik ICPNA, 2008. Einzelausstellung in der Bruno Galerie, Lima, 2011.

 

 

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Dionis Escorsa, „Y“ , 2012, 93 Min. Courtesy Dispari & Dispari Projects, Reggio Emilia

Dionis Escorsa, Y

(ESP/SRB, 2012, XDCam Cinealta, 93 Min., sr/caOmeU)

Deutschlandpremiere

Y Ein Balkankriegsveteran, jetzt obdachloser Alkoholiker, träumt, er sei ein Baum und wachse in den Ruinen seines Hauses, das bei einem Bombenangriff zerstört wurde… Während die Katastrophe des Balkan-Krieges sich langsam im kollektiven Gedächtnis auflöst, bleiben die realen Ereignisse für immer vom Schleier eines Alptraums verdeckt, aus dem wir gerade aufwachen und den wir dennoch schon vergessen.

Dionis Escorsa, geboren 1970 in Tortosa, lebt in Barcelona und Berlin. Zusammenarbeit mit dem Kollektiv Rotor. Ausstellungen u.a. Hangar, Barcelona; 40Cube Gallery, Rennes; CCCB, Barcelona; Islands 6 Art Center, Shanghai; Netherlands Media Art Institute, Amsterdam; Fundacion Tomie Ohtake, Sao Paolo. 2009 Einzelausstellung bei Dispari & Dispari Projects, Reggio Emilia.

26.04.2013, 17:30 Uhr

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