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JURY INTERNATIONALER WETTBEWERB 2013

Amira Casar [FRA]

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Jurypräsidentin

Amira Casar studierte Schauspiel am Conservatoire National de Paris. Sie drehte mit international renommierten Regisseuren wie Carlos Saura, Werner Schroeter in „Nuit de chien", Catherine Breillat in „Anatomy of Hell", den Quay Brüdern in „The Pianotuner of Earthquakes", den Larrieu Brüdern in „Peindre ou faire l'amour", sowie Guy Maddin, Eran Riklis oder Arnaud des Pallières. Mit der Künstlerin Sophie Calle arbeitete sie bei deren Projekt „Prenez soin de vous". Für ihre Darstellung der surrealistischen Künstlerin Dora Maar in „La femme qui pleure au chapeau rouge" wurde sie als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Sie spielt zudem an internationalen Bühnen wie Theatre de L´Odéon, Paris, oder Almeida und Barbican in London.

Foto: Sandrine Jousseaume

 

Cindy Sherman [USA]

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Cindy Sherman, geboren 1954 in Glen Ridge, New Jersey, zählt zu den einflussreichsten und bekanntesten Künstlerinnen der Gegenwart. Nach ihrem Studium an der State University of New York, Buffalo, übersiedelte sie nach New York, wo ihre wegweisenden „Untitled Film Stills" entstanden. Bis heute inszeniert und photographiert sie sich selbst in den unterschiedlichsten Rollen, in die sie mit Hilfe von aufwendigen Kostümen, sorgfältig ausgesuchten Accessoires und schauspielerischen Posen schlüpft.

Foto: Cindy Sherman

 

 

Defne Ayas [TUR / NED]

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Defne Ayas, geboren 1976, ist die Direktorin und Kuratorin des Witte de With, Center for Contemporary Art in Rotterdam. Zuvor war sie in Shanghai als Programmleiterin des Arthub Asia und als Mitglied der kunsthistorischen Fakultät der NYU Shanghai tätig. Seit 2005 arbeitet sie als Kuratorin bei der New Yorker PERFORMA. 2012 ko-kuratierte Ayas die 11. Baltic Triennale sowie die Stadtpavillons von Istanbul und Bandung im Rahmen des Intercity Projektes der 9. Shanghai Biennale.

Foto: Kirsten de Graaf

 

Isaac Julien [GBR]

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Isaac Julien, geboren 1960 in London, ist Künstler und Filmemacher. Der für den Turner Preis nominierte Künstler erregte erstmals 1989 mit dem Film „Looking for Langson" internationales Aufsehen. Für den Film „Young Soul Rebels" gewann er 1991 in Cannes den Preis der Semaine de la Critique. 2003 wurde er auf der Kunstfilmbiennale Köln für den Film  „Baltimore" mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Juliens Multikanal-Installationen werden weltweit ausgestellt, u.a. 2005 in einer Einzelausstellung im Centre Pompidou. Seine jüngste Arbeit „Ten Thousand Waves" (2010) wird im Herbst 2013 im MoMA zu sehen sein.

Foto: Felix Clay