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Installationen 24. - 28.04.2013

Sammlung Goetz
Retrospektive Isaac Julien
Fantome Creole

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Isaac Julien "Fantôme Créole I" (2005), Installation view, Kunstnurnes Hus, Four-screen installation, colour 16mm, sound, 23 Min., Courtesy of the artist, Victoria Miro Gallery, London, Metro Pictures, New York and Galería Helga de Alvear, Madrid

„Fantôme Créole" ist eine Vierkanal-Installation, die Räume in Afrika und in der Arktis gegenüberstellt. Die beiden Schauspieler/Protagonisten - Vanessa Myrie, die auch in Baltimore zu sehen ist, und der Tänzer Stephen Galloway - stellen keine ausgearbeiteten Charaktere dar, sondern dienen lediglich als Verbindungsglieder zwischen den Szenen in afrikanischen Städten und Wüsten sowie zwischen dem arktischen Norden und dem ausgedörrten Süden. Der Mangel an erzählerischer Verbindung steht für einen intellektuellen Plan für Themen, die diese Orte verbinden, sowie für Juliens Beschäftigung mit einer „kreolisierten" Vision - die Entstehung neuer Ideen aus Bewegungen und Verbindungen zwischen Orten. Durch die „trennende Gegenüberstellung" (beim Film spricht man von „Parallelmontage") wird der Zuschauer in die Lage versetzt, Bedeutung zu gestalten und, durch die Positionierung der Bildschirme, die den Zuschauer zwingt, sich zu bewegen, die Gesamtheit der Präsentation zu begreifen und den festen Ort in Frage zu stellen, den Arbeiten mit nur einem Bildschirm vorgeben.

Sammlung Goetz, Oberföhringer Str. 103, 81925 München