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KINO DER KUNST 2017

Eine Auswahl der schönsten Beiträge aus 2013 & 2015

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Stil from "Transoxiana Dreams", Almagul Menlibayeva

Zur Einstimmung auf die dritte Ausgabe (19.-23.4.) zeigt KINO DER KUNST als Höhepunkt des diesjährigen Zwischenspiels einige der schönsten Beiträge der vergangenen Jahre. 

SONNTAG 3 von Jochen Kuhn
(2013, 14 min)

Im dritten Teil seiner Reihe über Sonntagsausflüge erwartet den Erzähler ein Blind Date mit einer überraschend prominenten, aber nicht gerade für ihren Sex-Appeal gerühmten Unbekannten im Berliner Grand Café.

TRANSOXIANA DREAMS von Almagul Menlibayeva
(2011, 23 min, Hauptpreis 2013)

Erzählt werden aus der Perspektive eines kleinen Mädchens, Tochter eines Fischers, die dramatischen Umweltveränderungen in der Region des Aral-Sees, in der sich auf einmal Fantasiewesen tummeln, halb Mensch, halb Pferd: eine Hommage an die nomadische Vergangenheit.

THE CENTRIFUGE BRAIN PROJECT von Till Nowak
(2011, 7 min, Hauptpreis an Künster unter 35, 2013)

Seit den 1970er Jahren erforschen Wissenschaftler die Auswirkungen von Karusselfahrten auf das menschliche Hirn. Mit der Ästhetik der typischen Fernsehreportage spielend, wirft der Film einen ironischen Blick auf die ausufernde Suche der Menschheit nach immer größeren und schnelleren Bahnen ins Glück.

UNTITLED [HUMAN MASK] von Pierre Huyghe
(2014, 15 min, Hauptpreis 2015)

La Condition Humaine: Auf Bilder vom menschenleeren Fukushima nach dem Tsunami von 2011 folgt die wortlose filmische Beobachtung eines Affen, der in Japan zur Kellnerin ausgebildet wurde und, mit einer Frauenmaske über dem Gesicht, in einem leeren Restaurant Getränke serviert....

BUTTER LAMP von Hu Wei
(2014, 16 min, Hauptpreis an Künstlerunter 35, 2015)

Ein junger Fotograf und sein Assistent schießen im Studio vor unterschiedlichen Hintergrundtapeten Gruppenfotos von tibetanischen Nomadenfamilien. Mehr und mehr spinnen sich persönliche Kontakte zwischen Fotograf und Fotografierten.

FREEDOM & INDEPENDENCE von Bjørn Melhus
(2014, 15 min)

Geld und Glauben, Religion und Kapitalismus, dazu passend die kühnen Thesen der selbsternannten amerikanischen Objektivismus-Erfinderin Ayn Rand und die verquasten Predigten heutiger Sektengurus. Eine Mischung aus Musical und Science-Fiction, gedreht in Istanbuler Modellsiedlungen und einem Berliner Leichenschauhaus.

City Kinos München
22. März 2017
Sonnenstraße 12 I 80331 München
Eintritt: 5 €
Tickets können direkt beim Kino erworben werden.

 

Das KINO DER KUNST Zwischenspiel geht weiter

ab 11. Januar 2017 im Filmmuseum München

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Młyn i krzyź – Polen 2011 – Regie: Lech Majewski, Foto: Filmmuseum München

Am Mittwoch, den 11. Januar 2017 um 21 Uhr startet unsere achtwöchige Filmreihe „Kino und Malerei“ im Filmmuseum ...

 

Unser Partner Espace Culturel Louis Vuitton zeigt in Zusammenarbeit mit der HFF München drei herausragende Filme der Künstlerin.

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Still »La Bas« © Chantal Akerman

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung »Chantal Akerman / Annette Messager Les Approches« werden jeweils um 19 ...