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Kunst und Film, Fiktion und Wirklichkeit

Das Münchner Festival KINO DER KUNST zeigt Spielfilme von Künstlern, die die heutige Wirklichkeit unter die Lupe nehmen 

Was leistet Medienkunst in den heutigen Zeiten allgemeiner Verunsicherung, um eine sich rapide wandelnde Gegenwart verständlich zu machen? Welche Rolle spielt dabei Fiktion, wie benutzen bildende Künstler Spielfilm, um Wirklichkeit dar– und gleichzeitig in Frage zu stellen?

Gedacht als Schaufenster neuester Künstlerfilme, die Fiktion und Narration jenseits aller Konventionen weiterdenken, präsentiert KINO DER KUNST eine weltweit einzigartige Mischung von Filmfestival und Museumsausstellungen - rund dreißig lange und kurze Spielfilme von bildenden Künstlern zum Thema "Gegenwart und Wirklichkeit". Darunter abendfüllende Werke der russischen Gruppe AES+F, des Chinesen Cheng Ran, des Franzosen Clément Cogitore oder des Belgiers Johan Grimonprez. Julian Rosefeldts hoch gelobtes Manifesto mit Cate Blanchett feiert in seiner Einkanalversion ebenso Deutschland-Premiere wie Simple Little Lives des Iraners Shoja Azari, produziert von Shirin Neshat. Sie alle konkurrieren um 25.000 Euro an Preisgeldern, vergeben von einer prominenten internationalen Jury, der u.a. die amerikanische Kameralegende Ed Lachman und die deutsche Schauspielerin Nina Hoss angehören.

Zusätzlich zum Internationalen Wettbewerb bietet KINO DER KUNST für Sammler und Kuratoren ein interdisziplinäres Symposion zu "Digital, Virtuell, Immersiv" an, das Chancen und Herausforderungen des Digitalen und virtueller Realitäten für die Medienkunst de- monstrieren und diskutieren wird. Weitere Programmschwerpunkte: Eine Auswahl aktueller Künstlerfilme aus Asien, die in Zusammenarbeit mit dem künftigen Supermuseum M+ in Hongkong entstand, einen dotierten Pitch für Projekte junger europäischer Künstler und Filmemacher sowie tägliche Künstlergespräche, geführt im Museum Brandhorst vom künstlerischen Leiter von KINO DER KUNST, Heinz Peter Schwerfel, oder Kuratoriumsmitglied Hans Ulrich Obrist. Hinzu kommen von Partnerinstitutionen organisierte Ausstellungen, etwa in der Pinakothek der Moderne (Pipilotti Rists längst historische Installation Himalaya Goldstein's Living Room). Im Museum Villa Stuck läuft die Installation Manifesto von Julian Rosefeldt in ihrer Dreizehn-Kanal-Version in Zusammenarbeit mit der Sammlung Goetz, das Haus der Kunst zeigt Filmarbeiten von Harun Farocki, einem Pionier des politischen Künstlerfilms, und der Kunstverein München eine Ausstellung mit Videos der Belgier Jos de Gruyter und Harald Thys. Im Espace Louis Vuitton München sind exklusiv Arbeiten des diesjährigen Gewinners des Preises für das filmische Gesamtwerk zu sehen, der während KINO DER KUNST vergeben werden wird.

Pressekontakte : Bettina Pauly pauly@kinoderkunst.de +49(0)173-9887957 national

Kathrin Luz kl@neumann-luz.de +49(0)171-3102472 international  

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KINO DER KUNST wird gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Ingrid Werndl-Laue Stiftung, der Biehler von Dorrer Stiftung, der Kirch-Stiftung, der Kunststiftung Ingvild und Stephan Goetz, der ARRI Media GmbH, der Schwarz-Außenwerbung GmbH, der HypoVereinsbank, in Zusammenarbeit mit der Hochschule fürFernsehen und Film München, der Akademie der Bildenden Künste München, der Sammlung Goetz, dem Museum Villa Stuck, der Pinakothek der Moderne, dem Museum Brandhorst, dem Neuen Museum Nürnberg, dem Haus der Kunst, den Münchner Kammerspielen, dem Kunstverein München und dem Espace Louis Vuitton

München. Mit freundlicher Unterstützung des Hotels Bayerischer Hof München, der Kunsthalle München, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, der Saffer Wein GmbH, der Limelight-Veranstaltungstechnik GmbH, Werner Murrer Rahmen und der City Kinos München.

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20.02.2017
(2017-02-20)

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