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Gillian Wearing – Self Made

Zwischen Realität und Fiktion

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Gestern lief im Audimaxx der HFF München das Filmdebut SELF MADE der britischen Künstlerin Gillian Wearing.

SELF MADE ist Dokumentar- und Spielfilm, Kunstprojekt, Sozialexperiment und Performance zugleich. 2007 richtete sich die Künstlerin mit der Frage »If you were to play a part in a film, would you be yourself or a fictional character? Call Gillian.« an die Öffentlichkeit. Aus hunderten Bewerbern wählte Wearing sieben Kandidaten für ihr außergewöhnliches Experiment aus.

Eine tiefe, warme, eindringliche Stimme begleitet nicht nur die Teilnehmer und Laiendarsteller, sondern auch den Rezipienten durch den gesamten Film. Es ist die Stimme von Sam Rumbelow, ein sog. "Method" Coach, der in therapieähnlichen Sitzungen mit den Darstellern ihre Rollen aus eigenen Biografien sowie aus ihren fiktiven Wunschvorstellungen entwickelt.

Eine hervorragende Kameraführung, bewegende Einzelschicksale und das bewusste Verwischen der Grenzen von Realität und Fiktion machen die 84 Minuten zu einem ergreifenden Film mit Sequenzen zwischen Wunsch und Wirklichkeit.


Unbedingt anschauen, wenn man ihn gestern verpasst hat!

 

Hier gehts zur Homepage von SELF MADE: selfmade.org.uk


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Foto: Lesley Robinson in SELF MADE. © Dean Rogers Self Made Prod. ltd.


19.03.2013
(2013-03-19)

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