ENGLISH Facebook Twitter Google+

HU WEI IM INTERVIEW

Fünf Fragen an Hu Wei

event image
Phote: Benjamin Echazarreta

Was sind für Sie (aktuell) zentrale Aspekte in Ihrem Schaffen? 

Derzeit geht es um die Interpretation und die Untersuchung des Selbstbewusstseins und der Selbstidentität.


KINO DER KUNST widmet sich der fiktiven Narration. Welche Rolle spielt dieses Format / Thema für Sie?

Fiktion und Realität sind relativ subjektive Begriffe und die Grenze zwischen ihnen ist vage. Fiktion hilft mir, die Realität zu verstehen, während sich meine fiktionale Untersuchung über die Realität verbreitet.


Welche Regisseure/Künstler sind für Sie wichtige Inspiratoren?

Die amerikanische Pop-Art der 1960er Jahre und die französische Post-Nouvelle Vague der 1970er Jahre haben mich inspiriert.

 
Worin sehen Sie die besondere Rolle des bewegten Bildes in der bildenden Kunst?

Es besteht kein Zweifel, dass die beweglichen Bilder nicht nur in der bildenden Kunst, sondern auch in jeder Kunstform sehr kreativ und expressiv sind. Sie ist die Kunst der Zeit, die bewegliche Skulptur.


KINO DER KUNST stellt 2017 die Gegenwart in den Fokus. Wie beobachten Sie als filmender Künstler die sich rapide verändernde Gegenwart? 
 
Im Jahr 2016 veränderte sich die weltliche, wirtschaftliche und politische Atmosphäre rapide. Sowohl als Künstler, als auch weltliche Bürger sind wir mit der moralischen Herausforderung in unerhörtem Ausmaße konfrontiert. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wohin wir gehen und was in der Zukunft passiert. Aber auf jeden Fall ist Kunst wie der Leuchtturm am Meer, der mehr oder weniger in eine Richtung zeigt und die Hoffnung bringt.

09.03.2017
(2017-03-09)

Kategorien

vorheriger Post nächster Post